Sonntag, 30. August 2009

Kallinchen 2009

Auf Manfreds Geburtstag am Freitag folgte gestern dann der Geburtstag von Christa, meiner "AusdemKüchenfensterschau-Nachbarin", der August ist wirklich ein anstrengender Monat ;o). Mit zwei Flaschen alkoholfreiem Weizenbier unterm Arm habe ich um Einlass gebeten, hier wundert sich glücklicherweise niemand mehr, sie wissen, daß ich bekloppt bin ;o)
Heute morgen war dann um 5 Uhr die Nacht zu Ende, 1,5 h Anfahrt zum größten Triathlon Brandenburgs, wohl auch deshalb, weil er der letzte der Saison ist. Doch wer sich mit solch einem Namen schmückt, und bereits zum 19. Mal diese Veranstaltung ausrichtet, sollte in Sachen Organisation doch bereits etwas professioneller funktionieren. Lange Schlange an der Anmeldung, bei der ein einziger Helfer nach dem Raussuchen der Startnummer diese auf einen Schmierzettel schrieb, damit man sich damit an die nächste Schlange 300 m weiter anstellen kann, an deren Ende immerhin schon ZWEI Helfer die Startertüte packten... Unglaublich,
bei unserem Marathon passiert sowas Tage zuvor...
Inzwischen ist es 8:30 - nur noch 30 min bis zum Start, nicht mehr viel Zeit, die Wechselzone einzurichten, zur Toilette und so Dinge... Das kann ich gar nicht leiden.

Wettkampfbesprechung... keiner weiß wann und wo, Neopren erst erlaubt, dann wieder nicht, 10 min nach dem geplanten Start gibt es dann eine, aber nicht am Schwimmstart, sondern oben in der Wechselzone, die nicht abgeriegelt ist und in der Verwandte, Bekannte und Kinder wild umherspringen. Kallinchen - ein anderes Wort für Chaos. Ich habe nichts gegen Wald- und Wiesentriathlons, ganz im Gegenteil, aber das ist irgendwie daneben. Kalt ist es mit 15 Grad Außentemperaturen ebenfalls, aber dafür können sie ja nix.
Genug gemeckert, nun zum Rennen selbst. Mit einer halben Stunde Verspätung fällt der Startschuß dann endlich, ich komme gut weg, finde eine Lücke, kaum Feindberührung, fühl mich wohl im Wasser, bis auf ein paar schreckliche Wasserpflanzen, die Stacheln haben und die immer wieder am Arm kratzen. Wenigstens gabs keine Schrammen am Neo, denn der war ja verboten.

Gefühlt bin ich eine neue Schwimmbestzeit geschwommen... in echt war es die Schlechteste der Saison. Beim Blick auf die Uhr beim Schwimmausstieg ärgerte ich mich zunächst schon - 37 min - was mach ich denn hier, bin ich mit meinen Gedanken schon eine Woche weiter - Mist!!! Als ich in der Wechselzone jedoch noch so viele Räder stehen sah, besserte sich meine Laune ganz schnell wieder.

Allerdings ging es nicht nur mir so, es wird gemunkelt, die Strecke war länger... und ehrlich gesagt, glaube ich das auch. Auch wenn ich in den letzten Wochen das Hauptaugenmerk auf die anderen beiden Disziplinen gelegt habe, ich war heute 7 min langsamer als im Saisonschnitt - und das kann nicht sein. Platzierung wie immer nach dem Schwimmen: 251 von 355 - 100 hinter mir, das ist ok.

Bevor der Spaß auf dem Rad losgehen konnte, galt es erst einmal ca. 400 m Kopfsteinpflaster zu überwinden - das sollte dann noch 2 x folgen, denn es waren 3 Runden zu fahren. Sonst liefs gut, habe viel überholt, Kraft in den Beinen war da, das viele Training hat sich ausgezahlt und dafür, das Wiesbaden erst 2 Wochen zurückliegt, bin ich mit meinen 1:11 inklusive beider Wechsel hochzufrieden.

Der Übergang zum Lauf war auch problemlos, gutes Tempo gefunden, jetzt beginnt das Kopfrechnen, denn der gute neue Garmin hängt zu Hause an der Steckdose (ich Doof ich). Auch das Überholen geht weiter, Beine gut und frisch, leider keine Kilometerschilder, alles nach Gefühl - und das ist bei mir schwierig, wenn ich kontrolliert laufe, geht meistens mehr. Vielleicht hätte ich es dann auch geschafft heute - ganz bestimmt hätte ich das: EINE NEUE 10er-PB!!! Und das bei einem Triathlon. Die letzte 10er Zeit solo steht bei 44:29! Heute laufe ich nach 44:33 ins Ziel. Die Form stimmt jedenfalls, auch noch nach so einer langen Saison. Oder gerade deshalb.
Mit einer Gesamtzeit von 2:33:51 werde ich 9. Frau von 54, habe Platz 126 von 356 Finishern und Platz 2 in meiner Altersklasse. Das war also ein super Saisonabschluß.

Auch, oder gerade auch, weil ich Jürg auf der Laufstrecke traf und wir uns dann im Ziel verabredeten. Wir sind dann noch zusammen in den See gesprungen und haben den Nachmittag auf der Terasse des Strandbades bei guten Gesprächen ausklingen lassen. Schön war`s. Als wir uns dann verabschieden, nehmen wir uns vor, auch über den Winter zusammen Rad zu fahren. Schließlich war er es auch, mit dem ich im Frühjahr meinen ersten 130er gefahren bin.
So, was wars mit Triathlon dieses Jahr - nun stehen alle Zeichen erstmal auf Zofingen. Wo werde ich wohl sein, heute in einer Woche genau um diese Zeit... irgendwo auf der Laufstrecke wohl, wenn alles gutgeht :o)

Samstag, 29. August 2009

Die letzten Tage

Wird Zeit, hier mal wieder ein bischen hineinzukritzeln, obwohl trainingsmäßig nicht mehr allzu viel passiert ist. Kurze Einheiten, mal schneller, mal lockerer im Wechsel, das Tapering hat begonnen und mit ihm kommt auch so langsam die große Aufregung und natürlich die Zweifel, die am vergangenen Wochenende noch wie weggeblasen waren. Schien mir am Sonntag nach dem langen 130er Kanten alles noch greifbar, hängen die süßen Früchte gerade scheinbar ziemlich hoch. Na ja, was solls - ein Zurück gibts nun nicht mehr, meine Blogadresse sagts ja: nicht Augen ZU - sondern Augen AUF und durch. Wird schon.



Wenn schon wenig Training in den letzten Tagen, gabs andere nette Dinge, zum Beispiel ein kleiner Hund, der hier versucht, die Weltherrschaft zu übernehmen und jeden Tag ein Stückchen größer wird. Ute hat uns am Donnerstag eingeladen, ihr neues Auto zu begießen und gestern hatte dann Manfred Geburtstag, was inklusive aller Vorbereitung und Aufräumarbeiten ja dann auch reichlich Zeit in Anspruch nahm. Aber es war schön, alle Freunde wiederzusehen und vorallem am Nachmittag unsere Kinder eimmal wieder zusammen um den Tisch zu versammeln. Natürlich sind sie selten geworden, diese Momente, dafür um so intensiver und wenn ich mir meine großen Kinder so anschaue, wie dieser große junge Mann da links auf dem Bild seine Freundin anhimmelt, während sie dieses Foto macht, und die junge Frau mit den dunklen Haaren ganz rechts, die selbstbewußt ihr Leben in die Hand nimmt - dann bin ich schon stolz auf die Beiden.Vorallem auch, daß ihre Beziehung untereinander nach vielen Jahren fürchterlicher Konflikte, die uns als Eltern oft Sorge bereiteten, inzwischen sehr, sehr harmonisch geworden ist.

Na ja, vielleicht haben wir ja doch nicht ganz so viel falsch gemacht, wie es uns in den (endlosen erscheinenden) Jahren ihrer Pupertät zeitweise erschien.

Zurück zum Sport: morgen startet der letzte Triathlon der Saison in Kallinchen. Neo-Verbot scheint wohl fast sicher, stört mich aber inzwischen nicht mehr. Und sonst fühl ich mich dem Tapering etsprechend völlig platt - oder lag es an den vielen Feiern und dem wenigen Training... Wir werden sehen, Brandenburg-Cup ist eh Geschichte und aus der Starterliste kenn ich nicht eine... Na schaun wir mal...

Mittwoch, 26. August 2009

Das Ende der Saison...

Tausendfüßler am Himmel - einfach so heute gesehen.

Der See liegt spiegelglatt vor mir, neben mir, in mir... ich weiß es nicht. Das Licht der Abendsonne spiegelt sich in warmen Orange auf dem See... es ist zauberhaft und ich höre kurz auf zu schwimmen. Ich will diesen Moment genießen, einatmen und festhalten für die vielen langen Winterabende "Kacheln zählen". Frederik zieht unbeirrt neben mir seine Bahn und schneidet eine Schneise in den See. Das macht es noch bezaubernder. Dann schwimme auch ich wieder an. Ich kann ja nicht ewig hier bleiben. Immer wieder gibt es eisige Stellen im See, obwohl es heute warm war und wir auf den Neo verzichteten. Schade, daß ich keine Kamera dabei haben kann, im Wasser.


Anschließend ein Bier wie immer nach diesen 2000 Metern. Und Gedanken austauschen. Das werde ich vermissen. Aber es wird einen neuen Sommer geben.

Heute morgen haben wir unser Hundebaby mit an den See genommen. Soll ja schließlich ein "Triathleten-Begleithund" werden ;o) Aber so richtig war er noch nicht vom nassen Element überzeugt. Das kriegen wir schon noch hin...

Montag, 24. August 2009

Rad fahren, Laufen, Feiern - Triathlon mal anders

sNach dem 130er auf dem Rad hatte ich gestern Lust auf laufen, geplant war es eigentlich nicht. Bischen länger, um den Gedanken ein wenig nachzuhängen, ich mag diese Rendezvous mit mir selbst. Doch weit gefehlt, es fiel schwer, vor lauter "Hallo" den eigenen Gedanken zu folgen. Bin ich sonst immer allein im Wald, im Schlaubetal - heute waren bestimmt 40 bis 50 Wanderer unterwegs... Und irgendwie hab ich den Hals nicht vollgekriegt. 19 Km hatte ich mir vorgenommen und anfangs lief es sich wirklich sehr bescheiden. Ich dachte, die Radtour vom Vortag und Wiesbaden überhaupt hängt mir noch in den Muskeln - aber nach 6 Kilometern habe ich zwei Radfahrer vor mir gesehen und zum Opfer erklärt - als ich sie einhatte, waren meine Beine locker genug und es lief sich so weg. So gut, daß ich verlängert habe und am Ende 26 km in 2:25 eintragen kann. Ich dachte, das kann in Hinblick auf ZO nicht schaden und auch für die Marathonvorbereitung ist es ja von Bedeutung. Danach rasch unter die Dusche und zum Stadfest, wo es am Abend ein kleines, spontanes Klassentreffen gab. Schön, wie jedes Jahr. Später dann noch Puhdys-Konzert. Die alten Säcke haben es wirklich noch drauf.
Heute habe ich mich dann mal etwas um Haus und Hof gekümmert, das macht sich ja leider nicht von allein. Erst am Nachmittag bin ich zur letzten längeren Trainingseinheit im Rahmen Zofingen aufgebrochen. 80 km Rad und im Anschluß noch 8 km laufen. Vorallem beim Lauf habe ich dann aber doch das hohe Training der letzten Tage in den Beinen gespürt. In Kombination mit dem Stadtfest war das alles schon recht hart, vorallem bin ja in jede Trainingseinheit mit einer gewissen "Vorermüdung" (wegen des Stadtfestes) gegangen ;o))
Morgen ist sowas wie Ruhetag, bis auf das Freiwasserscchwimmen am Abend mit Frederik, auf das ich mich sehr freue, weil wir uns jetzt eine Weile nicht gesehen haben. Und auch sonst wird es ruhiger beim Training, Einheiten kürzer, mal schauen, wie ich das mit dem Tempo mache, das spielt ja in Zofingen nicht so sehr die Rolle. Vorher gibts aber am Sonntag den Triathlon-Saisonabschluß in Kallinchen.

Samstag, 22. August 2009

Unser Tag

In Hütte ist Stadtfest. Seit 9 Jahren wird das nun gefeiert und es ist immer wieder ein ganz besonderer Höhepunkt im Jahr. Die ganze Stadt ist unterwegs. Und nicht nur die. Viele, die es längst in die "Weite Welt" gezogen hat, kommen an diesem Wochenende zurück um sich mit alten Freunden zu treffen und bis in die Morgenstunden zu feiern. Ich bin noch hier, und meine beste Freundin Heike auch - und mindestens ein Tag oder eine Nacht, oder beides, gehört stets uns. Dieses Mal waren wir am Freitag etwas später dran, weil wir zuvor unterwegs waren, ein Geburtstagsgeschenk einzulösen - aber am Mitternacht gings hier rund und als um 3 Uhr die Stühle hochgestellt wurden, war für uns noch lange nicht Schluß. Mal wieder quatschen bis der Morgen graut - es ist seltener geworden, aber es ist immer noch genau so intensiv. Ich bin stolz auf diese Freundschaft, die nun schon fast unser ganzes Leben lang dauert.

Training gabs aber auch. Am Donnerstag hab ich den ersten Lauf nach Wiesbaden gemacht, schön lockere 17 Kilometer - es war der heißeste Tag des Jahres, um 17 Uhr bin ich los, aber die Hitze hat mich überhaupt nicht gestört. Gestern dann unplanmäßig morgens um 7 Uhr hinein in meinen Wald - so mag es, an einem Sommermorgen allein im Wald. Nur für die Sinne, ohne Uhr, einfach nur ich und meine Gedanken. Ein perfekter Tagesbeginn. Bevor dann Partytime war, hab ich die Gunst der Stunde genutzt und bin ins Hallenbad, mal wieder ein bischen ambitionierter trainieren. Ein Triathlon steht noch an in dieser Saison, danach werde ich das Schwimmen zunächst etwas schleifen lassen. Das ist vielleicht auch mal nötig, denn auf Schwimmtraining habe ich im Moment keine Lust - einzige Ausnahme das Freiwasserschwimmen mit Fredy, das wir nächste Woche wieder machen werden, wenn er aus dem Urlaub zurück ist.

Heute bin ich dann, nach nur 4 Stunden Schlaf und definitiv mit dem falschen Carboloading aufs Rad. Die letzte wirklich lange Einheit vor Zofingen. Nach 50 Kilometern hatte ich keine Lust mehr, die Luft war raus, nicht die im Reifen, meine. Überall Abfahrten, die mich auf schnellstem Wege hätten nach Hause geführt - das war das Härteste. Mentalfolter. Ich hab sie überstanden. Ich habs durchgezogen, ich denke, solche Situationen braucht es im Training, um im Wettkampf erfolgreich zu sein. Nach exakt 5 Stunden hatte ich 130 Kilometer im Sack - und war dann auch so ziemlich platt. Aber heute habe ich erstmals in mir die Gewissheit gespürt: ich werde Zofingen finishen. Das ist eine Riesen-Ansage und es kann natürlich auch voll ich die Hose gehen. Aber ich will das schaffen. Basta!

Mittwoch, 19. August 2009

Faultiertag Nr 3 - nun ist aber auch Schluß

Jetzt reichts, ich habe genug regeneriert. Ich habe ja nicht einmal Muskelkater. Das bischen in den Armen (in den ARMEN!!!) ist auch längst weg. Das kam sicher vom Berghochfahren im Wiegetritt, das bin ich ja nicht wirklich gewöhnt und die Berge im Taunus zogen sich ja wirklich. Gutes Training ;o)

Wie der Zufall es will, haben wir alle zusammen Urlaub und sind zu Hause: Bianka, Frank und Sonja, Percy und ich. Für mich war es ein willkommener Einstieg ins Training, besser gesagt so ein Zwischending zwischen Regeneration und Belastung, denn ein paar Hügel(chen) gibts ja auch im Schlaubetal. Wir sind unsere Marathonstrecke abgefahren.

Schön locker, mit einer Menge Spaß...

und natürlich auch mit ein bischen Carboloading - wir sind ja alle Ausdauersportler.

War ein schöner Tag, und gerade habe ich auf der Ironman Homepage gesehen, daß es für mich für eine WM-Quali gereicht hätte - ich will zwar nicht nach Clearwater, aber es ist schön, zu wissen, daß ich es könnte :o) Morgen gehts mal wieder laufen, denn wie heißt es so schön: "Erfolg verleiht Flügel - Verleiht! Nicht verkauft oder verschenkt!"

Dienstag, 18. August 2009

Two days after...

Noch nicht ganz 60 Stunden sind seit diesem gigantischen Moment vergangen (was sie mit meinem Namen gemacht haben, weiß ich allerdings auch nicht) und so langsam bekommen die Dinge eine Richtung, obwohl ich immer noch komplett unter dem Eindruck dieses Tages stehe. Ich suche noch den Grund, ich bin so viele Marathons gelaufen, hab jetzt schon so viele Triathlons gefinisht - Ironman, auch wenn es nur ein halber war... das war das Größte, was ich bisher in sportlicher Hinsicht erlebt habe. Man hat ja auch immer dieses subjektive Empfinden, wenn ein Rennen gut läuft, dann bekommt es auch in der Erinnerung neben dem Drumherum einen höheren Stellenwert. Hier aber glaube ich, und das sage ich ohne abzuheben: hier bin ich ein Stück über mich selbst hinausgewachen.

Ich muß da nochmal hin. Ich habe beschlossen, im nächsten Jahr wieder dort zu starten. Dann eine Altersklasse höher. Mit meiner aktuellen Zeit hätte ich den 3. Platz belegt - vielleicht gelingt mir ja der Coup. Das wäre ein schönes Ziel.Jetzt aber interessiert mich erst einmal brennend, ob es mit meinem 9. AK-Platz für eine WM-Quali nach Clearwater gereicht hätte. Im Moment gibts die Slots noch nicht online und da ich mich nicht beworben hatte, bin ich am Sonntag Abend auch nicht zur Slotvergabe gewesen.

Siegfried aus dem RW-Forum hat mir übrigens die aktuelle Ausgabe des Wiesbadener Kuriers per PDF geschickt und einen kleinen Artikel finde ich erwähnenswert...Trainiert habe ich noch nicht wieder, obwohl ich mich im Moment fühle, als könnte ich die Welt aus den Angeln reißen :o) Ich habe nicht einmal Muskelkater. Morgen werde ich mit Bianka und Frank die Schlaubetal-Marathonstrecke mit dem MTB abfahren - und da wir alle Urlaub haben, gibts natürlich auch ein paar Biergartenstops währenddessen. Schließlich müssen die Speicher wieder gefüllt werden ;o) Und am Donnerstag will ich mal ein kleines Läufchen wagen. Immerhin ist die Saison ja noch nicht ganz um.Heute gabs aber erst einmal eine andere Aufregung im Hause: Nachwuchs! Der ist nicht immer so friedlich und ich denke, er wird uns die nächsten Wochen ganz schön in Trab halten. Aber ich freu mich auf die Zeit, wenn ich wieder eine Begleitung beim Laufen habe.

Montag, 17. August 2009

Sonntag, 16. August 2009

Wiesbaden - Race Day

Den Bericht zum Ironman 70.3 gibts hier: KLICK

Morgens um 7 Uhr in der Wechselzone...

Mein Wechselplatz
Michelle erwischt mich auf der Laufstrecke nach der ersten Runde!
und hier an Runde 3 oder 4, das kann ich anhand der Bändchen hier gerade nicht so gut erkennen.
Alles in Sack und Tüten!

Jetzt ist auch die Gesamt-Ergebnisliste online, in der alles Splits inkl. Wechsel aufgeführt sind. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht, ich habe tatsächlich auf der Radstrecke fast 150 Frauen überholt. Schlecht Schwimmen hat auch seinen Vorteil :o)

Samstag, 15. August 2009

Wiesbaden Tag 2

Eigentlich hatte ich mir den Tag etwas anders vorgestellt, ich wollte in Ruhe ausschlafen, ein kleines Läufchen im Kurpark machen, dann das Hotelfrühstück genießen und irgendwann Mittags mein Rad einchecken.... Aber die Dopingkontrolle stand ja an, und das bedeutete, daß ich um 10 Uhr bei der Wettkampfbesprechung sein mußte. Der Anblick des Kursaals mit der Anzeigetafel des Ironman hatte schon so ein gewisses Etwas - alte deutsche Kultur mit dem geilsten Sport der Welt...


... überhautpt legte die Wettkampfbesprechung ein Übermaß an Professionalität an den Tag, wie ich es noch zu keiner anderen Sportveranstaltung gesehen habe und trotzdem fühlt man sich als der Athlet, um den sich hier alles dreht. Der Geschäftsführer der World Triathlon Corporation Kai Walter führte in locker sportlicher Art durch die Stunde, es war eine Freude, zuzuhören.
Anschließend wurde es für die 60 von über 3000 Startern auserwählten dann ernst. Zunächst mußten alle 60 ihr Erscheinen bekunden und von diesen 60 durften dann 50 wieder gehen. 10 blieben übrig - ich auch :o))

Das ist wie ein Fünfer im Lotto - das ist der Hammer, aber ich finde das schon spannend. Ab dem Augenblick, ab dem die Namen derjenigen verlesen wurden, die zum Bluttest müssen, wurden wir nicht mehr aus den Augen gelassen und wurden zu einem Bus geführt...


.. das ist schon ein komisches Gefühl, es herrschte zwar eine lustige Stimmung da drinnen, fuhren wir doch vorbei an allen Athleten, die sich zu diesem Zeitpunkt irgendwie im Athletiks Garden befanden und das sorgte natürlich für Aufsehen.
Man brachte uns in ein Hotel, etwa 15 min vom Kurhaus entfernt und dort hinauf ins Penthouse, wo wir einen tollen Blick über Wiesbadens Dächer hatten.
Hier waren wir mit Yvonne van Vlerken dann in bester Gesellschaft, das hatte schon was ;o)
Einer nach dem Anderen durfte, nachdem ein paar Papiere ausgefüllt waren, zum Arzt hinein und sich ein Dose seiner Wahl greifen...

... diese dann unter Anleitung öffnen, das Röhrchen, die Spritze und die Aufkleber entnehmen. Dann gabs einen kleinen Piks in den Arm und ich war etwa 10 ml leichter. Anschließend mußte ich alles wieder selbst verschließen und es kam das blaue Band mit dem Siegel darum.
In der Kühlbox, die hinten links im Bild zu sehen ist, lagert dann alles bis zur Auswertung am Mittag. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, würden wir heute noch einen Anruf bekommen, wohl für eine Kontrollprobe. Noch aber schweigt mein Handy :o)

Das Ganze hat fast zwei Stunden gedauert, nun aber Beeilung mit dem Packen bzw. Umfüllen der Wechselbeutel und dann holte mich Jürgen mit dem Auto ab, um zum Schiersteiner Hafen zu fahren, das Rad einzuchecken.

Es fuhren zwar auch Shuttlebusse, aber solch eine persönliche Betreuung hat ja auch was :o)

Lange Schlange vor dem Rad-Check-In, aber alles ging zügig und war auch hier von einem Höchstmaß an Professionalität gekennzeichnet. Man wurde zusammen mit seinem Rad fotografiert und bekam anschließend seinen persönlichen Helfer, der einem die Wechselbox und die Radgarage (und gegebenenfalls auch noch die Beutel) zum Radplatz trug.

Der Beutel mit den Laufsachen wurde extra abgegeben, das Rad abgestellt, auf Empfehlung die Luft abgelassen ( es hat wohl schon reichlich geknallt heute bei der Hitze), Radgarage drüber und...
und mit dem Helfer zusammen die Strecke abgegangen, in der morgen dann das Rad bis zum Aufstieg geschoben werden muß. Ganz schön weit, die Profis haben nur etwa 30 m bis zum Ausgang, aber eine Dopingkontrolle verleiht nicht unbedingt ein Anrecht darauf... ;o)
Ein letzter Blick zurück - sieht beeindruckend aus. Anschließend wieder zum Foritreffen in der Pizzariea, zu den gestern Kennengelernten kamen heute noch ein paar Neue dazu - das ist immer wieder schön. Den kurzen Lauf, den ich eigentlich noch machen wollte heute, muß ich wohl ausfallen lassen, denn mit Pizza und zwei alkoholfreien Weizen im Bauch macht das dann doch nicht so die rechte Laune. Also gibts jetzt noch ein bischen Beine hoch hier im Hotel und morgen schaun wir dann mal, es sollen morgen jedenfalls 30 Grad werden... das braucht eigentlich kein Mensch!

Freitag, 14. August 2009

Wiesbaden 2009 - Tag 1

Nach genau 6 Stunden bin ich um 13 Uhr staufrei in Wiesbaden angekommen, das Finden der Tiefgarage des Hotels war schlimmer, als die ganze Autofahrt. Irgendwann, nachdem ich etwa 4 mal (gefühlte 40 mal) um das Hotel herumfuhr, habe ich das Auto mit Warnblinkanlage einfach stehen lassen und bin ins Hotel - um zu fragen. Ok, 1. Hürde gemeistert, ich stand dann im Parkhaus und sollte mit dem Lift hinauf... Der Lift gegenüber einer Karnickelbuchte, in die man vorher rückwärts rein und dann vorwärts in den Lift muß, vorher aber an dem roten Seil ziehen, damit dieser sich öffnet....Ok, das wäre geschafft.

Dann habe ich mich mit Tobi aus dem Triathlon-Szene-Forum getroffen und wir sind gemeinsam über die Messe zur Startnummernausgabe geschlendert. Hier wartete Hürde 2: Startpasskontrolle und Personalausweis. Letztern hatte ich aber im Hotel gelassen und so fragte man mich, ob es einen hier gibt, der mich kennt... Na ja, ich zog dann meinen Joker aus dem Ärmel - besser Tobi am Ärmel. Aber der wusste auch nicht meine Schuhgröße, Blutgruppe, nicht mal mein Geburtsdatum... aber beim Verein, der ja auf meiner Heckscheibe am Auto klebt, da gabs dann einen Bonus... und ich bekam meinen Berechtigungsschein zum Abholen der Startnummer und ein neues Armbändchen:So schön kann Ironman sein :o)

Aber es wird noch schöner: Beim Öffnen des Umschlages mit meiner Nummer ein Herzliches: Sie haben gewonnen, Sie haben einen Platz bei der Dopingkontrolle erhascht - Herzlichen Glückwunsch. Das glaubt mir kein Mensch - aber ich habe es Schwarz auf Weiss.
Da ist also Hürde 4, die muß ich dann morgen noch nehmen, das heißt, ich muß bereits morgens um 10 Uhr im Kurhaus sein...

Aber einen schönen Rucksack gab es:Am Abend gings dann zur Pasta-Party mit den Foris von Triathlon-Szene und das war richtig Klasse.War schön, mal die Leute hinter den Nicks und meist phantasievollen Avataren kennenzulernen und wir waren eine richtig gute, lustige Runde.Gegen 21:30 habe ich mich dann verabschiedet und bin ins Hotel, diesmal konnte ich einfach so einen ganz normalen Aufzug benutzen, ohne am Seil zu ziehen... Mal schauen, was mich morgen noch so erwartet, bevor endlich am Sonntag um 8:10 für mich der Startschuss fällt. Bleibt spannend :o))

Donnerstag, 13. August 2009

An einem Morgen im August,...

... wenn die Sonne ins Zimmer fällt und ich aus dem Bett direkt in die Laufsachen, um den Tag in meinem Wald zu beginnen - die Gedanken schweifen lassen wie die Sternschnuppen am gestrigen Nachthimmel - nach Hause kommen, Duschen, Frühstücken - Boxen aufdrehen - und den Tag beginnen!!! Das ist Leben.

Mittwoch, 12. August 2009

Die Heide blüht...


... in Brandenburg, und das ist ein untrügliches Zeichen, daß der Sommer nicht mehr ganz so frisch ist. Das ist immer mit ein bischen Wehmut verbunden, mit dem Sommer geht die Triathlon-Saison langsam zu Ende, die Ausfahrten auf dem Rad im Sommerwind, die Freiwassertrainings im See mit anschließendem Bierchen mit Frederik...

Noch ist er aber nicht ganz vorbei, zwei Triathlons stehen noch an, mein zweiter Saisonhöhepunt - der Ironman 70.3 in Wiesbaden am Sonntag und zwei Wochen später dann als Abschluß Kallinchen.

Am Montag war ich mit Frederik noch einmal im Müllroser See, dabei gab es gleich zwei Premieren: 2000 m ohne Neo, da meiner ja noch zur Reparatur ist und als ich Fredy darum bat, beim Schwimmen deshalb in meiner Nähe zu bleiben, hat er sich solidarisch gezeigt und seinen auch nicht angezogen. Das Schwimmen lief echt gut, es war sogar aufgrund der Wassertemperaturen recht angenehm ohne die Pelle, und langsamer als sonst war ich auch nicht. Von mir aus kann am Sonntag der Schiersteiner Hafen kochen, die Angst vorm Schwimmen ohne Neo habe ich in diesem Sommer komplett hinter mir gelassen, sogar auf 1,9 km. Der Einzige, der versagt hat im Wasser, ist der neue Garmin - ich habe unter den Kommentaren des letzten Posts bereits etwas dazu geschrieben. Leider hatte ich noch nicht die Muße, die Strecke bei Gpsies hochzuladen, ich muß erst den Garmin mit meinem Laptop bekannt machen. Ist ja auch nicht so wichtig, wichtig ist, daß ich ihn bei einem kompletten Wettkampf tragen kann und alle Einzeldisziplinen und sogar T1 und T2 stoppen kann.

Gestern dann war mein letzter Arbeitstag, eigentlich wollte ich vor der Arbeit eine kleine Runde laufen, aber als ich morgens um 6 Uhr aufwachte, regnete es in Strömen - nö, darauf hatte ich dann auch keine Lust. So war ich am Nachmittag, lief aber nicht besonders - schwere Beine, kein Vergleich mit den Tagen zuvor. Aber das kenne ich ja in der Woche vor dem Wettkampf, das sollte ein gutes Zeichen sein. Anschließend hab ich noch einen meiner Massage-Gutscheine eingelöst und die vom vielen Training beanspruchten Muskeln ein bischen lockern lassen, ohne die Spannung komplett herauszunehmen.

Am späteren Nachmittag sorgte dann unter anderem eine harte Nektarine dafür, daß ein unplanmäßiger Zahnarztbesuch heute anstand, ebenso eine unplanmäßige Fahrt nach Frankfurt/Oder und das bringt mein Zeitmanegement natürlich arg ins Wanken. So hab ich gestern Abend dann bereits mein Rad umgebaut, ich konnte sowieso nicht schlafen. Auch die Bremsbelege habe ich ausgetauscht, denn die Original Zipps sind bereits sehr stark abgenutzt. Beim Triathlon in Senftenberg hab ich mir dann am StevensStand andere gekauft - eine Schweizer Marke, die sollen wohl besser sein. Und für die Bergabfahrten im Taunus wollte ich kein Risiko eingehen.

Die Testfahrt heute, gespickt mit kleinen hochintensiven Intervallen, verlief problemlos, auch alle anderen Dinge für den Wettkampf, wie Aeroflasche, Ersatzschlauch, Druckluftpumpe, sind dran, auch nach der Fahrt noch. Und jetzt gehts ans Packen.

Sonntag, 9. August 2009

Der letzte lange Kanten...

... vor Wiesbaden.

Aber zunächst zu gestern: ich war mal mit meinem neuen Spielzeug schwimmen, allerdings unspektakulär in der Halle. Da hat man bei Außentemperaturen von 30 Grad im Schatten jetzt den meisten Platz zum schwimmen. Es ging mir also gestern nicht um die GPS-Geschichte, sondern ich wollte mal wissen, mit welcher HF ich so im Wasser plantsche. Und: ich habe es vermutet: Ich schwimme mit einer Herzfrequenz, welche ein Großteil der deutschen Bevölkerung bei Chips und Bier auf dem Sofa haben: 71!!!!! Das ist nicht mal GA-1, das ist GA-NÜSCHT Und das ist der Durchschnitt von 40 min Schwimmen, da sind auch ein paar kleine Sprints mit dabei... Hier gibt es also für den nächsten Winter Hausaufgaben, ich denke, hier ist ordentlich Potential, wenn ich mal vom Sofa runterkomme.

Heute früh dann hab ich, während ich auf den Bäcker wartete (wir bekommen 3 x in der Woche die Brötchen ans Hoftor gehangen), mal wieder ein bischen Kraftraining gemacht, 200 Sit ups, 20 Liegestütz und noch ein bischen am Butterfly-Dingsda... Danach hatte ich soviel Kraft, daß ich die Brüheinheit der Kaffeemaschine geext habe... Man sei also gewarnt... ;o)

Gegen 9 dann auf`s Rad, Temperaturen angenehm, Sonnenschein - geiler Sommer, sagte ich schon mal. Die Straßensperrung, die ich letzte Woche noch umfuhr, hab ich dieses Mal einfach ignoriert, die neue Schwarzdecke sollte doch endlich fertig sein. No risk - no fun! War sie auch - mit dem Ergebnis, daß ich 15 Kilometer auf frischem Asphalt ohne ein einziges Auto fahren konnte. Nur einer wollte mich stoppen und hat das mit dem Leben bezahlt. Ja, Krafttraining ;o)

Als ich diese Einsamkeit verlasse, sehe ich erst das Schild auf der linken Seite, auf dem steht: "Ende der Gefahrenzone"... äh, der was? Ich halte an und sehe dann die andere Seite:Na blos gut, daß ich nicht in den Wald musste.

Es rollte heute super, ich war allein unterwegs und da ist ein 28er Schnitt auf die Länge von 89 km für mich recht ordentlich. Habe gleich noch ein wenig Ernährung getestet, vielleicht lags auch daran.

Nach ein bischen mehr als 3 Stunden dann in die Laufschuhe gewechselt und hinein in den Wald - zunächst. Auf dem Hügel, auf dem ich mich letzte Woche ins Moos legte und nicht mehr konnte, ging es mir heute besser denn je - man braucht eben auch solche miesen Trainingstage, um zu begreifen, wie gut es einem doch geht. Ok, heute war es nicht ganz so heiß und ich bin auch ein paar Radkilometer weniger gefahren. Dafür dürfen es jetzt ein paar Laufkilometer mehr sein. Runter zur Kieselwitzer Mühle, an der Schlaube entlang bis zur Schlaubemühle, wo ich kurz anhielt und meine kleine Trinkflasche, die ich im Radtrikot hatte, nachfüllte. Dann auf Asphalt den Radweg zurück nach Hause - der längste Test zugleich für meine Pyranha-Racer, im Kraichgau hab ich mich`s ja nicht getraut damit. Heute waren es 19 Kilometer mit einer Pace von 5:15 und einer HF von 150. Das ist besser, als der ohnehin schon tolle Lauf vom Donnerstag - ich muß aufhören zu trainieren, sonst muß ich meinen Job an den Nagel hängen und ins Profilager wechseln... ;o))
Nein, im Ernst, ich bin schon ein bischen selbst überrascht, denn es ist immerhin schon recht spät in der Saison und es ist ja schon einiges gelaufen. Und jetzt beginnt das Tapering für Wiesbaden, dieses Mal muß eine Woche reichen, weil ich ja noch was vor habe. Aber ich denke es wird reichen. Langsam kommt die Vorfreude, Tobi aus dem TS-Forum, mit dem ich im Juni die Radstrecke abgefahren bin, hat einen Tisch für die Pasta-Party reserviert, vorher wollen wir gemeinsam zur Messe - wird schon schön werden. Zeitziel: kann ich sehr schlecht einschätzen. Die Radstrecke ist wesentlich heftiger als im Kraichgau, und vielleicht kam sie mir noch heftiger vor, weil ich ja die Mitteldistanz frisch in den Beinen hatte. Aber ich denke, auf Kraichgau werde ich MINDESTENS eine halbe Stunde draufpacken müssen. Außerdem war mein Schwimmtraining in den letzten Wochen etwas lasch. Auch hier werde ich was langsamer sein. Aber vielleicht geht ja dann das Laufen besser - alles Spekulationen. In genau 7 Tagen weiß ich mehr!

Freitag, 7. August 2009

Verrückt, heiß und schnell...

Der Tag heute begann unplanmäßig morgens um 4:30 Uhr und fortan stolperte ein Problem nach dem anderen zur Haustür herein. Um 18:30 Uhr waren endlich dann alle gelöst und ich konnte in die Laufschuhe. Der einzige Vorteil, wenn man den ganzen Tag mit Problemlösungen beschäftigt ist: es ist am Abend deutlich kühler als Vormittags, als ich eigentlich laufen wollte. Es sind nur "noch" 28 Grad im Schatten.

Heute wollte ich also zum ersten mal mit dem neuen Garmin auf die Laufstrecke und überhaupt zum ersten Mal mit Herzfrequenz. Da ich keinen Plan hatte, was sein muß und was nicht, hab ich mal meine Daten in diesen Rechner gehämmert. Seit Mai laufe ich nun völlig ohne Pacekontrolle und konnte immer nur pie x Daumen einschätzen, wie schnell ich so unterwegs bin. Das es schneller ist, als im Frühjahr, das wusste ich. Der Rechner spuckte mir also folgendes aus:
Für heute hieß das also: Dauerlauf normal - Pace 5:22 Pulsbereich 138 - 150. Ehrlich gesagt: das fand ich für meine Verhältnisse eigentlich ganz schön schnell und hab nicht wirklich dran geglaubt, das das was wird.

Der Lauf (zum Wirchensee, drumherum und zurück) war locker, Musik im Ohr, zwei/drei kurze Fotostops für den Blog - und hier freute mich besonders, daß es komplett ohne GPS-Ausfall funktionierte. Spätestens am äußersten Zipfel des Sees, der ja komplett im Wald liegt, hat mich mein 205er immer verlassen. Der neue nicht, wie schön.Zu Hause bin ich dann nach 17 Kilometern und 1:30 h - Durchschnittspace 5:16, Durchschnittspuls 154 - wie geil ist das denn!!! Der Lauf war ja ziemlich hügelig und außerdem war es heiß. Irgendwie bin ich wohl richtig gut drauf! Was für`n geiler Sommer :o)