Ich hoffe und wünsche mir sehr, daß ich ihnen etwas mitgeben konnte auf ihrem Weg. Das auch für sie Weihnachten immer etwas Besonderes bleiben wird. Auch wenn wir eines Tages nicht mehr dabei sind.Am ersten Feiertag dann die Weihnachtsgans und eine anschließende 4-stündige Wanderung mit unserem Hund durch die von Eiskristallen immer noch verzauberten Wälder. Den Kalorien keine Chance!
Am zweiten Feiertag - meinem Geburtstag, bekomme ich pünktlich um 9 Uhr ein Ständchen von Bianka und Anett. Mit Wunderkerzen und so... Dann geht es zum Geburtstagslauf Richtung Kahntop, durchs Dorchetal zur Schwerzkower Mühle und zurück. 15 Kilometer - wunderschön. Am Kahntop stehen Werner und Christine mit Tee! Eine schöne Überraschung. Und ein geschmückter Weihnachtsbaum mitten im Wald. Daran befinden sich Möhren, Äpfel, Mais... für die Tiere. Tolle Idee
Am 31. morgens um 10 Uhr dann der Silvesterlauf. Anett holt mich mit dem Auto ab und wie immer, wenn wir zusammen zum Wettkampf fahren... wir machen erstmal einen Umweg, um das Adrenalin ein wenig auf Touren zu bringen. Pssst... das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Den Lauf (4,8 km) konnte ich gewinnen (21:30). Was mich besonders freute, ist, daß ich die Vorjahresbestzeit (da konnte ich wg. Zahnwurzelentzündung nicht mitlaufen) um 9 sec getopt habe. Für die Temperaturen (-2°) und den eisigen Wind auf dem Damm ist dies für mich der perfekte Jahresabschluß. Ich denke, da kann ich gut drauf aufbauen.
Silvester fahre ich mit meinem Mann nach Berlin. Wir wollten ans Brandenburger Tor auf die Meile. Vorher bei Rennschnecke Steffi zum Fondue eingeladen, machten wir uns von dort aus mit der S-Bahn auf den Weg. Bereits darin herrschte eine Stimmung... Der ganze Wagen wackelte! Friedrichstraße ausgestiegen und den Massen gefolgt. Unter den Linden, etwa in Höhe der Stelle, wo früher die Grenze war, war auch diesmal gesperrt.
Für uns ging es nicht mehr weiter und so machten wir aus der Not eine Tugend und feierten mit tausend Anderen genau dort ins Neue Jahr hinein. Zwei Büchsen Proseco hatten wir ja dabei.
Danach ging es für uns eben in die andere Richtung. Von Unter den Linden bis zum Alex brauchten wir etwa 3 Stunden. Die ganze Stadt war eine Party, einfach grandios, gigantisch, wunderschön. Alle haben zusammen gefeiert, in allen Sprachen. Und nach dem 3. Glas Sekt konnte auch ich mich mit einem Amsterdamer auf Englisch wunderbar verständigen.
Es war eine wunder- wunderschöne Silvesternacht. Wenn das der Vorgeschmack aufs Neue Jahr ist, dann ist mir nicht bang! 


Advents- oder Weihnachtslauf hatten wir es genannt. Nach 12 wunderschönen Kilometern vom Wirchensee über die Kieselwitzer- zur Schlaubemühle, war großes Adventsschlemmen angesagt. Anetts selbstgebackener Stollen und Renates "Kalter Hund" waren die unangefochtenen Highlights. Dazu Kaffee, Glühwein und Eierpunsch. Herz, was willst Du mehr!
Weil ich meine dicke Jacke vergessen habe, bekomme ich nach dem Lauf noch einen Edelnerz geliehen... nach dem Motto: "Die Grenze ist auf, die Russen kommen". 









