Montag, 31. Dezember 2007

Weihnachten - Geburtstag und Silvester...

... jedes Jahr das Gleiche. Und das ist schön so. Weihnachten mit der Familie, das Strahlen der Kinderaugen, obwohl unsere Kinder nun schon so groß sind...
Ich hoffe und wünsche mir sehr, daß ich ihnen etwas mitgeben konnte auf ihrem Weg. Das auch für sie Weihnachten immer etwas Besonderes bleiben wird. Auch wenn wir eines Tages nicht mehr dabei sind.
Am ersten Feiertag dann die Weihnachtsgans und eine anschließende 4-stündige Wanderung mit unserem Hund durch die von Eiskristallen immer noch verzauberten Wälder. Den Kalorien keine Chance!

Am zweiten Feiertag - meinem Geburtstag, bekomme ich pünktlich um 9 Uhr ein Ständchen von Bianka und Anett. Mit Wunderkerzen und so... Dann geht es zum Geburtstagslauf Richtung Kahntop, durchs Dorchetal zur Schwerzkower Mühle und zurück. 15 Kilometer - wunderschön. Am Kahntop stehen Werner und Christine mit Tee! Eine schöne Überraschung. Und ein geschmückter Weihnachtsbaum mitten im Wald. Daran befinden sich Möhren, Äpfel, Mais... für die Tiere. Tolle Idee
Am 31. morgens um 10 Uhr dann der Silvesterlauf. Anett holt mich mit dem Auto ab und wie immer, wenn wir zusammen zum Wettkampf fahren... wir machen erstmal einen Umweg, um das Adrenalin ein wenig auf Touren zu bringen. Pssst... das ist das Geheimnis unseres Erfolges. Den Lauf (4,8 km) konnte ich gewinnen (21:30). Was mich besonders freute, ist, daß ich die Vorjahresbestzeit (da konnte ich wg. Zahnwurzelentzündung nicht mitlaufen) um 9 sec getopt habe. Für die Temperaturen (-2°) und den eisigen Wind auf dem Damm ist dies für mich der perfekte Jahresabschluß. Ich denke, da kann ich gut drauf aufbauen.

Silvester fahre ich mit meinem Mann nach Berlin. Wir wollten ans Brandenburger Tor auf die Meile. Vorher bei Rennschnecke Steffi zum Fondue eingeladen, machten wir uns von dort aus mit der S-Bahn auf den Weg. Bereits darin herrschte eine Stimmung... Der ganze Wagen wackelte! Friedrichstraße ausgestiegen und den Massen gefolgt. Unter den Linden, etwa in Höhe der Stelle, wo früher die Grenze war, war auch diesmal gesperrt.
Für uns ging es nicht mehr weiter und so machten wir aus der Not eine Tugend und feierten mit tausend Anderen genau dort ins Neue Jahr hinein. Zwei Büchsen Proseco hatten wir ja dabei.

Danach ging es für uns eben in die andere Richtung. Von Unter den Linden bis zum Alex brauchten wir etwa 3 Stunden. Die ganze Stadt war eine Party, einfach grandios, gigantisch, wunderschön. Alle haben zusammen gefeiert, in allen Sprachen. Und nach dem 3. Glas Sekt konnte auch ich mich mit einem Amsterdamer auf Englisch wunderbar verständigen.

Es war eine wunder- wunderschöne Silvesternacht. Wenn das der Vorgeschmack aufs Neue Jahr ist, dann ist mir nicht bang!

Montag, 24. Dezember 2007

Frohe Weihnachten

"Ja Kathrin, Du kannst alles erreichen, was Du willst..." hat mir vor etwa 3,5 Jahren ein "Laufender Hase" gesagt, als ich mit fast 100 kg am Wendepunkt meines Lebens stand... Diese Gedanken kamen mir heute, am 24. Dezember in den Sinn. Ich wollte weiße Weihnachten, und wenn sie nicht zu mir kommen, lauf ich eben zu ihnen hin. Schließlich kann ich nicht nur alles erreichen, was ich will, ich kann auch alles haben. Denn ich bin Läufer. Ein traumhaft schöner Morgenlauf an diesem 24. Dezember. Es ist Weihnachten.
Und von Anett (erdbeerkeks) habe ich in Anlehnung an meinen Nick-Namen beim Laufsportforum noch etwas ganz Besonderes bekommen. Nun muß ich mir ernsthaft Gedanken machen, wo ich bei Gelegenheit mal ein paar Erdbeerkekse herbekommen! Zu Ostern vielleicht!
All meinen Freunden und Allen, die hier ab und zu vorbeischauen, wünsche ich von Herzen ein wunderschönes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest 2007


Sonntag, 23. Dezember 2007

Süßer die Glocken nie klingen...

... an jenem 22. Dezember, läuten sie doch das Ende meiner Laufpause ein. Und die ganze Meute war gekommen - wie schön!
Advents- oder Weihnachtslauf hatten wir es genannt. Nach 12 wunderschönen Kilometern vom Wirchensee über die Kieselwitzer- zur Schlaubemühle, war großes Adventsschlemmen angesagt. Anetts selbstgebackener Stollen und Renates "Kalter Hund" waren die unangefochtenen Highlights. Dazu Kaffee, Glühwein und Eierpunsch. Herz, was willst Du mehr!
Weil ich meine dicke Jacke vergessen habe, bekomme ich nach dem Lauf noch einen Edelnerz geliehen... nach dem Motto: "Die Grenze ist auf, die Russen kommen".

Freitag, 21. Dezember 2007

"Wandern durch den weißen Winterwald..."

Wenn auch nicht vom Schnee ganz weiß, so doch durch den Rauhreif, den die Temperaturen von -5 bis -7° C uns beschehrt, sieht es alles ganz wunderbar hier aus. Und ich habe immer noch Laufpause. Doch beim Anblick einer solch verzauberten Natur hält mich nichts mehr drinnen.


Ich ziehe mich also kuschlig warm an, schnappe mir Thommy, meinen Hund, und gehe hinaus mit ihm, die Natur zu geniessen. Es wird eine wunderschöne Winterwanderung.



PS: Die Laufsachen liegen schon bereit - juchu - morgen ist meine zweiwöchige Laufpause zu Ende!!! Zeit wird`s, auch, weil ich inzwischen grausame 70 kg wiege...

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Abendstimmung in Neuzelle

Die letzten zwei Wochen sind nicht von besonderer Sportlichkeit geprägt, dafür umso mehr von "Dienstlichen Weihnachtsessen". Eines führte mich in die Klosterklause Neuzelle, das Kloster wird Abends angestrahlt und verbreitet eine ganz besonders festliche Stimmung.


Montag, 17. Dezember 2007

Ich habe immer noch Laufpause...


aber es kribbelt schon gewaltig und ich kann die Beine kaum noch ruhighalten. Ich fühle mich wie ein Rennpferd im Stall. Oder wie eines von diesen Aufziehautos, das, bereits nach hinten gezogen, nur noch festgehalten wird.... ja, genau so fühl ich mich.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Wichtiger Hinweis

Die Links auf meine Marathonberichte funktionieren leider nicht mehr. Das Forum, in dem ich sie geparkt hatte, ist auf einen neuen Server gezogen. Ich werde es in den nächsten Tagen reparieren.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Weihnachten in Familie...

...nach über 25 Jahren das erste Mal wieder vereint in der Weihnachtszeit. Natürlich nutze ich jede Gelegenheit, wenn ich in Thüringen bin, auch meine Familie einmal zu besuchen.

Danke für den Regenbogen auf der Heimfahrt...

Samstag, 8. Dezember 2007

700 Meter unter der Erde

Zitat aus der Ausschreibung:

Weltweit einziger Marathon in 700 m unter der Erde
Brüggmann-Schacht Sondershausen
25-27° heiß
20 - 30% Luftfeuchtigkeit.
Marathon, Rundkurs von 10,5 km
stark profiliertes Gelände,
Höhenunterschied je Runde von 310 Meter

Die extremen Bedingungen unter Tage (25°C und nur 30% Luftfeuchtigkeit) fordern von den Aktiven höchste physische und psychische Leistungen ab. Nur sehr gut trainierte Läuferinnen und Läufer sollten sich dieser wohl härtesten Marathonstrecke stellen.

Und so habe ich es erlebt: >KLICK<

Sonntag, 2. Dezember 2007

1. Advent


Gestern Abend war Feuerwehr-Weihnachtsfeier und ein Weizenbier war schlecht. Jawoll. Deshalb bestand der heutige Tag aus auschlafen, frühstücken, Mittag kochen, Mittagsschlaf, Hundespaziergang, Adventskaffee, extremchouching, Harry Potter und Santa Claus 3.


Nicht sehr rühmlich, das Ganze. Na ja, ich gelobe Besserung!

Samstag, 1. Dezember 2007

Forster Neisse-Winterlauf

Von diesem Forster Neisse-Lauf, egal, ob Winter oder Sommer, habe ich bisher nie wirklich was Positives gehört, die Strecke soll eintönig sein, nur auf dem windigen Damm hin und her... Na ja, egal, ich will mir heute selbst ein Bild davon machen.

Eine Woche vor´m Untertagemarathon ist das für mich eine gute Gelegenheit, die Beine noch einmal ein bischen aufzulockern, mit einem etwas zügigeren Lauf. Ich war mir erst nicht ganz sicher, ob ich mich nicht vielleicht doch für die kürzere Strecke, also die 7,5 km melden sollte, aber da hätte sich die weite Fahrt (1 Stunde) und das zeitige Aufstehen am Samstag doch gar nicht gelohnt. So hatte ich also eine zweistellig Startnummer am Startnummernband, welches mich für jedermann sichtbar als 15km-Läufer(in) auswies.

Pünktlich zum Start ließ der Regen nach, nach einem guten Kilometer erreichten wir den Neisse-Deich, den wir dann auch schnurgerade weiterliefen, bis zum Wendepunkt. Eine schöne Sache, einfach laufen, ohne gucken zu müssen, ohne Kurven, einfach gerade aus traben, keine Wurzeln, nix, was Dich beim Laufen ablenken könnte, rein gar nix. Ich mag es gradlinig. Und außerdem kann man durch die Wendepunktstrecke seinen "Gegnern" direkt in die Augen sehen, so wie die Schlange dem Kaninchen. Manchmal muß man aber auch Kaninchen sein.

Ewa 2 km vor dem Wendepunkt kam mir die erste Läuferin entgegen, bis zur Wende war ich sehr gespannt, ob da noch jemand folgt. Folgte aber niemand und so war mir also klar, ich liege auf Platz 2 und es ist sinnlos bei dem Vorsprung, hier was reißen zu wollen. Die dritte Frau lag etwa 250 m hinter mir, also kein Grund zur Panik, aber auch kein Freibrief zum nachlässig werden.

Nach 01:12:36 lief ich als zweite Läuferin ins Ziel (Ak-Erste), keine Euphorie, ich hatte gehofft, unter 01:10 zu bleiben, aber da hat mir wohl der nötige Druck gefehlt. Oder ich schieb es einfach auf den heftigen Gegenwind, der mich auf dem Damm aufhielt, oder auf den Regen, der dann noch einsetzte, oder, oder, oder....

So, und nächste Woche bin ich unter der Erde... ;-)