Samstag, 20. März 2010

Meinem Sohn zu seinem 18. Geburtstag

"Mein kleiner Kamerad,
so ist das eben. Da gibts auch keine Extrawurst
für uns.
Es trennt die besten Freunde dieses Leben
und irgendwann macht es Erwachsene
aus kleinen Jungs."



"Ich habe Dich nur ein Stück begleitet,
nun wird der Ernst des Lebens ernst.
Und Du bist doch nie ganz vorbereitet
auf die Lektion, die Du grad lernst.
Jetzt gelten andere Gesetze
und ein eisiger Nordwind fegt
und da sind soviele Haken und Netze
für kleine Fische ausgelegt.

Zwischen Traum und Erwachen
zwischen Weinen und Lachen
zwischen allen Gefühlen
Zwischen allen Stühlen.

Nun, Deine eigenen Wege gehen
 mich gar nichts an,
mir bleibt allein
Dir dabei nicht im Wege zu stehen,
nur wenn Du mich brauchst, da zu sein.
Da ist die Welt und Du kannst wählen,
vergiss den Rest und merk Dir bloß:
Du kannst alle Zeit auf mich zählen
und das gilt ganz bedingungslos."

(beide Texte: Reinhard Mey) 

Freitag, 19. März 2010

Es rollt...

wieder :o) Meine erste Ausfahrt der Saison 2010


Wenn es so weiter geht, ist mir vor dem 4. Juli nicht bang :o)

Donnerstag, 18. März 2010

Laub vom Vorjahr - Schnee von Gestern - mein erster richtiger Frühlingslauf

Das Thermometer in der Innenstadt zeigte heute Nachmittag 21°C in der Sonne! Da lacht das Herz - eigentlich hatte ich Schwimmen auf dem Programm. Aber dann hat Anett mich gefragt, ob wir nicht heute laufend den Frühling begrüßen wollen. Da gabs kein langes Überlegen. Mit dem Rad war ich heute morgen bereits bei Sonnenschein, blauem Himmel und Vogelgezwitscher zur Arbeit gefahren - viel zu warm angezogen. Deshalb war es eine gute Entscheidung beim Laufen mit kurzen Hosen zu starten. Am Nachmittag hatte es im Schatten ja noch beachtliche 17°C.

Zum Laufen gings dann in "meinen" Wald - es war ein wahnsinnig befreiendes Gefühl - so als weckte man die Lebensgeister... Frühling ist nun endlich da!!!


Eine eher seltene Konstellation - mit kurzen Hosen bei 17°C im Schnee einen Weihnachtsbaum aussuchen ;o)

Mittwoch, 17. März 2010

Zurück in den Winter...

...gings für mich am letzten Wochenende in Ehrwald. Hier hält er sich noch hartnäckiger als bei uns - aber was spielt das für eine Rolle, wenn man dort sein darf, wo man glücklich ist :o).



Diesmal hatte ich meine Sportsachen schon drunter und so konnten wir gleich nach meiner Ankunft zu einem gemeinsamen Läufchen starten und noch den Sonnenschein genießen. Aus anfänglichen 10 km wurden dann ganz spontan 15, teilweise auf der Laufstrecke des Zugspitzarenalaufes - wunderschön wars :o)


Am Samstag bin ich mit dem MTB nach Garmisch gefahren und dort dann im Wellenbad eine Stunde geschwommen (aber ohne Wellen). Das war supi und ich werde das jetzt öfters als Trainingseinheit einplanen, eventuell auch mal auf einem Umweg etwas weiter fahren.

Der Sonntag war dann Luxus, denn Erich hatte seit langem wieder einen freien Tag, der uns allein gehörte: Nach dem Ausschlafen ein Läufchen um unseren Lieblingssee,


dann Thermalbad und anschließend ein Besuch auf Schloss Neuschwanstein, das ich bislang nur auf Fotos - und seit ein paar Monaten zumindest von Weitem schon oft gesehen hatte.

Wie immer war das Wochenende in Ehrwald viel zu schnell vorbei - am Montag ging`s dann von dort aus gleich dienstlich nach Bremen. Dort gabs ein Wiedersehn mit Jörg, ein gutes Jahr war das her, daß wir uns dort zum letzten Mal getroffen hatten. Damals waren wir auch gemeinsam laufen und es gab so ein paar Parallelen - das gleiche Sauwetter und wieder sind wir plötzlich auf einer Schnellstraße gelandet... War witzig, wir haben viel gelacht. Anschließend noch ein gemeinsames Bierchen in der Hotelbar und ein bisschen plaudern und vorallem jammern, wie schwierig das Training doch derzeit für uns Langdistanzler ist ;o)
Kurze Wochenbilanz: Soll 19 Stunden - Ist 9 Stunden - aber nicht tragisch, da diese Woche geplante Ruhewoche wäre, hol ich das wieder raus. Hauptsache die Summe der Trainingsstunden im Block passt.

Heute - wieder zu Hause, scheint tatsächlich die Sonne - das Thermometer zeigt 9 Grad, die Schneeglöckchen blühen in meinem Vorgarten - am Samstag ist Frühlingsanfang - es sind 14 Grad vorhergesagt - und die Laune, vorallem die Trainingslaune steigt auch langsam. Noch steht der Blitz in der Rolle, aber ich freu mich schon auf die erste richtige Ausfahrt!

Dienstag, 9. März 2010

Zartes Frühlingserwachen

...im Schlaubetal! Auch wenn die Temperaturen sich noch eisern um die Null-Grad-Grenze halten, die Mittagssonne hat schon eine Menge Kraft. Einige Wege entlang der Schlaube sind bereits eis- und schneefrei und es ist eine Freude, in der Nachmittagssonne durchs Schlaubetal zu laufen. Der Frühling liegt in der Luft - noch ganz zart, aber man kann ihn spüren, wenn man sich darauf einlässt. Er hat mir heute eine Menge Motivation und Lauffreude zurückgebracht, bei meinen wundervollen lockeren 25 Kilometern durchs Schlaubetal. Und am Ende wurde ich mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Ich hätte ewig weiterlaufen können. Das hat mir gefehlt. Der Spaß am Training kehrt langsam zurück.





Montag, 8. März 2010

Auf und ab

...ging es mit den Frühlingsgefühlen in der vergangenen Woche.Und das Öffnen der Jalousie meines Fensters hat jedesmal diesen Überraschungseffekt, wie man ihn nur vom Öffnen der Türchen eines Weihnachtskalenders kennt. Von Sonnenschein und Plusgraden, zarten Spitzen von Schneeglöckchen in den Vorgärten auf dem Laufweg zur Arbeit bis Schneesturm auf dem Mountainbike am selben Tag beim Nachhauseweg - so ziemlich alles hatte das Wetter zu bieten. Das macht das Training nicht leichter, die Waldwege waren Mitte der Woche einigermaßen belaufbar, mit 20 Kilometern war ich endlich auch mal wieder etwas länger unterwegs - und auch die Straßen und Radwege ließen, wenn auch teilweise im Schnee, etwas MTB-Training zu. Allerdings sind zwei Stunden auf dem Bock das höchste der Gefühle, das anschließende Auftauen der Füße und Hände ist schon etwas schmerzhaft ;o) Also bleibt nur die Kombi Rolle/MTB, um 4 Stunden am Stück aufs Rad zu bringen. Es braucht im Moment schon einen Haufen positiver Grundgedanken, um die Motivation einigermaßen aufrecht zu erhalten. Das Anschauen von alten Wettkampffotos bringt ein wenig Begeisterung zurück.

Und dann das Spannendste heute Morgen - Jalousien öffnen - und über Schnee ärgern - oh man!!!

Montag, 1. März 2010

Der Februar in Zahlen...

Schwimmen: 19,4 km
Rad/Rolle: 346 km
Lauf/Langlauf: 201,4

Es gab schon bessere Monate, aber durchs MTB kommen eben auch keine Kilometer zusammen. In 20 Tagen ist Frühlingsanfang - hoffen wir einfach, daß mir dann noch genug Zeit bleibt, gerade an der Radform zu arbeiten. Wird schon werden :o)