Wenn ein Mensch in seiner Dachkammer ein Verlangen hegt, das stark genug ist, setzt er von seiner Dachkammer aus die Welt in Brand. (Antoine de Saint-Exupéry)
Donnerstag, 19. Februar 2009
Sonntag, 15. Februar 2009
Samstag, 14. Februar 2009
Winter im Brandenburger Land
Der Winter hat uns fest im Griff, von gestern Abend an schneite es unaufhörlich, und nach meinem Morgenlauf heute beschloss ich, die Radeinheit aufs Mountainbike zu legen. Bianka hatte einen langen Lauf geplant - und ich eine lange Radausfahrt. Sportlich haben sich unsere Wege ja getrennt, eine Frühjahrsmarathon-Vorbereitung und ein Halbdistanztraining passen ja nur bedingt zusammen. Aber gerade bei den Verhältnissen bin ich mit dem Rad nur unwesentlich schneller, und so habe ich, mit heißem Tee im Rucksack, Bianka unterwegs aufgegabelt und bin ein Stück mit ihr zusammen gefahren. Teilweise wäre laufen einfacher gewesen. Irgendwann haben wir uns wieder getrennt, schön wars allemal - und nach 2:41 min reiner Fahrzeit war ich, ziemlich kaput, wieder an meinem Hoftor. Vorallem die hintere Oberschenkelmuskulatur hat heute durch das Koordinationstraining einiges zu tun gehabt. Spür ich deutlich. Mal schauen, was morgen wird.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Ich will Frühling...
... und weil ich ihn nicht haben kann, da draußen, habe ich ihn mir eben ins Zimmer geholt!Während die Schneedecke in meinem Vorgarten Stunde um Stunde wächst und auch die kleine Trauerweide unter der Schneelast immer mehr versinkt, zaubern Tulpen und Osterglocken ein bischen Frühlingsduft in Raum und Herz.
Aber das Training spielt sich natürlich meist draußen ab, und so gabs heute mit Anett noch einmal einen richtig schönen Winterwaldlauf!

Schade, Schwimmen war ich heute Vormittag schon und ich will ja nicht ins Übertraining geraten :o)
Aber trotzdem will ich Frühling! So!
Aber trotzdem will ich Frühling! So!Montag, 9. Februar 2009
Winterurlaub in Sölden 2009

Am frühen Morgen des letzten Tags im Januar machen wir uns auf den Weg. Und wir haben das Gefühl, die ganze Welt ist unterwegs in die Berge Österreichs. Auf mindestens jedem zweiten Auto, welchem wir auf der Autobahn Richtung Süden begegnen, trotzt ein Jetbag dem Fahrtwind. So auch auf einem unserer zwei. Die automatische Stauumfahrung meines Navis ist eine tolle Sache und so können wir auf der direkt parallel zur Autobahn führenden Fernverkehrsstraße den Stau beobachten. Das ist ja noch lustig, aber dann werden wir über Kuhdörfer und Alpennester geleitet, vorbei an Seen, über hohe Pässe - wunderschön eigentlich, aber nach mehr als 10 Stunden Fahrt nicht mehr wirklich zum genießen. Endlich, nach 12 Stunden sind wir in Sölden. Jetzt nur noch hinauf zur Gaislach-Alm.
Unten warnt ein blaues Schild, Schneeketten anzulegen. Na ja, kann man ja immer noch machen... Nach etwa 4 Kilometern verliere ich Manfreds Auto aus dem Rückspiegel, ein Anruf sorgt für Aufklärung - Ende, nix geht mehr ohne Ketten. Aber wir haben ja welche im Gepäck. Ich kann nicht anhalten, denn sonst geht es auch bei mir nicht weiter. Wie im Trance lenke ich das rutschende Auto den steilen, verschneiten Berg hinauf.... aber dann ist irgendwann auch bei mir Schluß und das Auto steht mächtig steil am Hang. Ich ziehe alle Bremsen an und erst jetzt bemerke ich, daß ich am ganzen Körper zittere - der Blick links den Hang hinab war nicht einmal der Grund dafür, den hatte ich ja noch nicht. Sowas braucht man nach 12 Stunden Fahrt nicht wirklich. Die Leute der Alm müssen es wohl gewohnt sein, daß zu Anreisetagen hier die Gäste liegenbleiben, denn sofort kam Hilfe...
Am nächsten Morgen gehts voller Erwarung bei schönstem Sonnenschein erstmal auf die Babypiste. Und es geht schneller als anfangs gedacht, also am Mittag großkotzig bis ganz nach Oben auf einen der 3 3000er - au Backe, das war Hardcore da hinunter. Bischen viel vorgenommen, aber heil unten angekommen.
Da wir jeden Morgen pünktlich um 9 Uhr an den Liften stehen wollten, um keine Minute des kostbaren Urlaubs zu verschwenden, hieß es für mich um 7 Uhr aus den Federn, wenn ich mein Morgenläufchen machen wollte. Und das war immer ziemlich anstrengend, deshalb habe ich mich an die Mindestregeln bei 100/100 gehalten, denn hier gibts nur Bergauf oder Bergab und das bei Glätte oder Tiefschnee. Und dünner Luft auf 2000 m. Das merkt man schon.
Dann gehts mit der Gondel hinauf auf mit diesen Aussichten, am zweiten Tag waren jedoch wegen Sturm die Zugänge zu den Gletscherskigebieten gesperrt. Macht nix, sind wir halt woanders gefahren, ist ja in der Ötztalarena kein Problem. Mir reichen auch die sanfteren Pisten und die Jungs haben sich im Snowboard-Funpark so richtig ausgetobt.
So vergehen die Tage auf den Pisten wie im Flug und ebenso schnell fliegt uns das Geld aus den Taschen... ;o) Na ja, Familienurlaub ist ja nur einmal im Jahr.
Am Abend schleppen mich die Kids dann mit in die Disco zu Micki Krause, das war ne richtig geils Sache.
Ich hab eigentlich von dem Typen nie viel gehalten, aber live ist eben doch immer was Anderes. Anschließend noch mal richtig abgesteppt, endlich mal ne Disco, in der man sich mit über 40 noch nicht wie ein Rentner vorkommt. Sölden im Winter eben.Am 4. und letzten Tag gings dann mit der ganzen Truppe hinauf auf den Gletscher. Wieder Sonne pur...
...
... einsame Strände, ähhh Pisten - einfach ein Traum
Und zum Schluß gibts noch zwei Videos, an denen sich der geneigte Leser in Kritik üben oder einfach nur gucken kann, wenn die Kritik zu heftig wird, werde ich noch ein Video von vor 2 Jahren einstellen, damit man die Fortschritte sieht... ;o) Na ja, jedenfalls wars ein toller Urlaub, der so manche Dinge des Alltags wenigstens für kurze Zeit rosarot zauberte.
Letztlich sind wir alle, gesund, nur mit ein paar leichten Steißbeinbeschwerden, wieder zurück zu Hause. Und freuen uns aufs nächste Jahr!
Samstag, 7. Februar 2009
Skandinavien-Flair im Osten
Die Dinge überschlagen sich etwas, der Winterurlaub schuldet noch einen Blogeintrag mit Fotos und dann war ich noch mal "Zu Hause", in meiner Wohnung im Abrissblock :o(. Ich schreib demnächst noch was zu beiden Dingen, Fotos gibt es auch.
Nach etwa 2 Stunden Radfahrt kamen wir an diesen Aussichtsturm am Senftenberger See:
Und exakte 176 Stufen später hatten wir diese Aussichten auf ein zugefrorenes Idyll mitten in Brandenburg:



Nach 3 Stunden reiner Radfahrzeit waren wir wieder am Auto. Gut wars!
Aber die Welt dreht sich weiter und heute standen 3 h Radtraining auf dem Plan und ich hab mal vorsichtig Manfred gefragt, ob er nicht Lust hätte, mitzukommen. Beim Frühstück hatte er dann eine grandiose Idee. Wir packen die Räder ins Auto und fahren einmal ins etwa 100 km entfernte Tagebaugebiet. Letzlich haben wir uns dann vor Ort für`s Seeland entschieden und hier in Geierswalde haben wir das Auto geparkt.
Ein bizzarer Anblick, dieser noch nicht ganz fertige Geierswalder See....
Nach etwa 2 Stunden Radfahrt kamen wir an diesen Aussichtsturm am Senftenberger See:
Und exakte 176 Stufen später hatten wir diese Aussichten auf ein zugefrorenes Idyll mitten in Brandenburg:


Nach 3 Stunden reiner Radfahrzeit waren wir wieder am Auto. Gut wars!
Donnerstag, 5. Februar 2009
Zurück aus den Alpen
Die gestrige letzte Abfahrt sollte eigenltich die vorletzte werden, aber dann hab ich es doch noch geschafft, so dermaßen auf dem Streißbein zu landen, daß ich dann nicht nochmal hoch bin und mich lieber (seitlich, anders ging nicht) in die Gletschersonne gelegt und auf die Anderen gewartet habe, um dann mit der Gondel zum Apres Ski zu fahren. Schön wars, richtig schön und wenn ich Lust und Muße habe, folgt noch ein kleiner Bericht und mehr Fotos.
Montag, 2. Februar 2009
Urlaubsgrüße aus Sölden
Wollt nur mal eine kurze Zwischenmeldung aus den Alpen geben, es geht mir gut, das Board rutscht, Knochen alle noch heil und ich hoffe, das bleibt auch so. Da der Zugang nur übers Internetcaffe möglich ist, Fotos und mehr erst ab Freitag! Gestern gabs Sonne pur, heute leider Schneesturm und deshalb waren die Lifte zu den Dreitausendern leider gesperrt. Aber wir haben ja noch 3 Tage!
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und von Oben
Nach 3:18 h war ich wieder zu Hause.