Es geht also los...
Wenn ein Mensch in seiner Dachkammer ein Verlangen hegt, das stark genug ist, setzt er von seiner Dachkammer aus die Welt in Brand. (Antoine de Saint-Exupéry)
Dienstag, 29. Mai 2007
Pfingstmontag im Land an der Oder/Teil 1
Es geht also los...
Pfingstmontag im Land an der Oder/Teil 2
und anschließend geht`s für die Fitten zu Fuß wieder nach Kobbeln. Manchmal kommt es vor, daß sich welche verlaufen... und dann muß der Rest warten... aber das macht man doch gern - Bei dem Reiseproviant.
Als alle wieder beisammen sind, geht es gemeinsam in die Kobbelner Kneipe. Das war dann in der Summe ein perfektes Training für den thüringenUltra am 7.7.07
Freitag, 25. Mai 2007
Zeitreise
Bisweilen glaubten wir, uns nach einem fernen Orte zurückzusehnen, während wir eigentlich uns nur nach der Zeit zurücksehnen, die wir dort verlebt haben, da wir jünger und frischer waren. So täuscht uns alsdann die Zeit unter der Maske des Raumes. Reisen wir hin, so werden wir der Täuschung inne.
.............................................................................Arthur Schopenhauer
Samstag, 19. Mai 2007
Rennsteiglauf 2007 - Mein Marathon Nummer 7
Mein vollständiger Bericht ist hier zu lesen, und da ich auf den ersten 34 Kilometern eine sehr nette und hilfreiche Begleitung hatte, möchte ich Wolfgangs Bericht, besser gesagt einen Auszug daraus, hier stehen lassen. Denn so wars einfach...
Viele, viele Bilder und sogar Videos sind hier zu bestaunen!
"Kathrin und ich haben am Vorabend ausgemacht, den Rennsteig gemeinsam bezwingen zu wollen. Ich freue mich darüber. Nicht nur weil Kathrin die Strecke vom Vorjahr kennt, sondern weil ich auch glaube, dass wir vom Tempo her sehr gut harmonieren. Ehe die Frau Staatsrat um Punkt 09.00 Uhr den Startschuss gibt wird noch geschunkelt und geschneewalzert; aber wir bringen diese erste Anforderung heldenhaft hinter uns - allerdings meldet sich meine Verdauung schon wieder . Nee nee, so schlecht hat die Blaskapelle nicht gespielt, dass sie meine Gedärme reizt. Manchmal reagiert mein Magen etwas nervös, wenn es etwas besonders Spannendes gibt. Dass es aber ausgerechnet heute sein muss ... Der Start und der Anstieg den Apelsberg hinauf lassen mich das unangenehme Gefühl schnell vergessen. Wir finden rasch unser Tempo und freuen uns am schönen Wetter, an den vielen Zusehern und überhaupt . Kathrin hat eine Marschtabelle dabei und mit GPS bzw. RDS können wir jederzeit kontrollieren ob unser Wunschziel - unter vier Stunden zu bleiben - realistisch ist. Wir unterhalten uns ab und zu ein bißchen und ich habe ein gutes Gefühl. Auf der B 281 machen wir richtig Druck und später - durch den Wald und hinauf zum Dreistromstein läuft es so richtig ... geil. Die erste Versorgung ist rasch passiert und wir können uns in Richtung Eisfelder Ausspanne etwas erholen, ehe es zur Turmbaude Masserberg und danach den Ersteberg hinaufgeht. Es ist viel "Verkehr", aber wir kommen gut voran. Meine Freude wird kurz getrübt, als ich mit dem linken Fuß an einer Wurzel hängen bleibe und der Länge nach hinknalle. Zum Glück kann ich den Sturz mit den Händen abfangen und nach kurzer Prüfung ob sämtliche Tentakel Normalfunktion signalisieren geht es weiter hinauf. Ich bin einen Augenblick lang sauer auf mich - aber ich wandle den Frust in Energie um. Ich hoffe nur, dass Kathrin nicht zu sehr erschrocken war . Da wir eine Zeit lang hintereinander laufen müssen, können wir nicht wirklich unsere Gedanken austauschen. Wir passieren die Halbmarathondistanz und ich bin wieder voll bei der Sache. Kathrin läuft neben mir wie ein Uhrwerk und ich bewundere sie für ihre Power und ihre Zielstrebigkeit . Nach Neustadt geht es wieder ein längeres Stück auf der Straße entlang. Es ist ziemlich heiß hier oben und ich merke, dass meine Verdauung noch immer herumzickt. Ich sage Kathrin, dass ich wohl irgendwann in die Büsche muss, versuche aber, weiter durchzuhalten. An der Verpflegung in Neustadt gibt es Schleim - den muss ich zwar nicht jeden Tag haben, aber so ein halber Becher voll scheint mir gut zu tun. Im steten Auf und Ab geht es weiter über die Meilerstätte, den Burgberg, die Straße Neustadt-Dreiherrenstein und den Morast. Mir geht's seit einiger Zeit schlecht und auch Kathrin ist an diesem Streckenteil nicht gut drauf. Wir müssen in den steilen Waldstücken ein paar mal kurz gehen und unser Sub-4-Polster schwindet zusehends. Am Dreiherrenstein angekommen muss ich Kathrin schweren Herzens ziehen lassen."
Mittwoch, 16. Mai 2007
Es schneit in meinen Gedanken
Walzer für dich
Ein Name und Zahlen auf einem Stein
ein Kreuz,eine Kerze und Blumen dabei
bescheiden und still,
versöhnlich und schlicht kein Ort an dem man
Belangloses spricht ·
Letzte Ruhe, Du hast drangeglaubt
die Seele zu Gott, der Körper zu Staub
ich wünsch, dass Du recht hast,
das wäre tröstlich
dann weißt Du ja jetzt,
ich vergesse Dich nicht ·
Wir haben gestritten, uns angebrüllt
uns weh getan,Fehler gemacht
doch verzeihen, versöhnen,
den anderen verstehen
hast Du mir beigebracht
Refrain: Und jetzt steh ich hier
und bin nah bei Dir
ja ich seh Dich noch tanzen im 3/4 Takt
mit Mama im Arm
wie Ihr beide laut lacht
das Gute verinnern, das blieb
Du warst mein Papa, ich hatte Dich lieb
(Pur "Walzer für Dich")
Und meine Träume umranken
Eisblumen, als wär‘s Januar darin.
Kommt, trinkt auf die,
die sich von mir abwandten
Ich glaub‘, daß sie aus ihrer Sicht
Mich vielleicht zu Recht verbannten,
Doch anders handeln konnt‘ ich nicht;
Die mich geliebt und nicht mehr lieben,
So hat Geschwätz und Zwistigkeit
Einen Keil zwischen uns getrieben,
Und falscher Stolz hat uns entzweit.
R.Mey
Montag, 14. Mai 2007
Sonntag, 13. Mai 2007
Samstag, 12. Mai 2007
AVON Frauenlauf Berlin

Sonntag, 6. Mai 2007
Berlin übt immer wieder eine Faszination auf mich aus
Ruinen in den Himmel ragten, schwarz und leergebrannt.
Jetzt steh‘ ich hier nach so viel Jahr‘n und glaub‘ es einfach nicht.
Die Bäume, die hier steh‘n, sind fast genauso alt wie ich.
Mein ganzes Leben hab‘ ich in der halben Stadt gelebt?
Was sag‘ ich jetzt, wo ihr mir auch die andre Hälfte gebt?
Jetzt steh‘ ich hier, und meine Augen sehen sich nicht satt
An diesen Bildern: Freiheit, endlich Freiheit über meiner Stadt!
Das ist mein Berlin!
Gibt‘s ein schön‘res Wort für Hoffnung, aufrecht gehen,nie mehr knien!?
Das ist mein Berlin!"
Reinhard Mey - Mein Berlin
Mit 2:01:31 und Platz 5 in der Altersklasse bin ich recht gut bedient, nach dem für mich wirklich harten Marathon in Hamburg war das heute ein Hochgenuss. Immer wieder hab ich mich zur Vernunft gezwungen und die Stadt und die Stimmung eingesogen. Als ich auf die grüne Linie vom Halbmarathon stieß, kam mir das Umfeld völlig fremd vor. Ich konnte mich nicht daran erinnern, diese Straßen beim HM vor gut 4 Wochen gelaufen zu sein. Aber heut war alles anders.
`S war ein super Tag, rundum perfekt, schön wars, einige Foris wieder zu treffen!!!
Und hier noch was Offizielles...






