Sonntag, 28. September 2008

Ereignissreiches Wochenende

Nix mit Ausschlafen an diesem Wochenende. Na ja, wir wollen uns ja auch mal nicht zu sehr verwöhnen. Samstag klingelt der Wecker um 7 Uhr, um 9 Uhr treffen wir uns vom Rad- und Laufsportverein zum Arbeitseinsatz an der unansehnlichen Tunnelunterführung der B112, die bei km 40 passiert wird. Wir möchten doch, nachdem wir den Läufern das wunderschöne Schlaubetal in den goldigsten Farben präsentiert haben, noch einen einigermaßen schönen Abschluß bei ihrem Lauf bieten. Also sind wir mit Heckenschere, Harke, Müllsäcken und Farbe angerückt.
Anschließend ein paar Würstchen auf den Grill geschmissen, Werner und Christine haben das neue Schlaubetal-Marathon-Lied zum Besten gegeben, und dann bin ich mit Anett nach Berlin zur Marathonmesse. Ich hab mir dort wie geplant den Nike Air Zoom Elite geholt, dessen Vorgängermodell mir bisher gute Dienste auf den Langstrecken geleistet hat. Diese Anschaffung war überfällig.
Als ich sah, daß es auf der Messe ne kostenlose Laktatmessung gab, hab ich mich geärgert, daß ich keine Laufklamotten dabei hatte. Aber meine Alltagskleidung wollte ich nicht durchschwitzen und anschließend zum Foritreffen gehen.

Dort wars toll, wieder neue Leute kennengelernt, u. a. den Chefredakteur der Runners Word, Claus Dahms und Martin Grüning - und alte Freunde wiedergesehen. Gegen 22:30 Uhr war ich dann zu Hause.

Heute wieder 7 Uhr Weckergebimmel, für 9 Uhr hatten wir uns zum Ablaufen der Halbmarathonstrecke verabredet. Diese sind wir maximal langsam gelaufen, da ein paar nicht ganz so Schnelle dabei waren. Auch das kann anstrengend sein. Jetzt noch ein bischen abhängen, das schöne Wetter genießen und morgen kommt Bine, im Forum als Schnitte unterwegs, da bekomm ich ne Extra-Trainingseinheit im Schwimmen verpasst und am Dienstag wollen wir dann zum Klettern in die Sächsische Schweiz fahren. Hoffentlich regnets nicht.

Freitag, 26. September 2008

Für einen Freund

(Sonnenuntergang auf Sylt)

Die Schatten werden länger,
Der graue, grame Grillenfänger
Streicht um das Haus.
Der Tag ist aus.
Die Ängste kommen näher,
Sie stell‘n sich größer, krall‘n sich zäher
In der Seele fest,
In deinem Traumgeäst.
Manchmal ist es bis zum anderen Ufer der Nacht
Wie ein lichtloser Tunnel,
ein nicht enden wollender Schacht.


Ich bring dich durch die Nacht,
Ich bring dich durch die rauhe See
Ich bring dich durch die Nacht,
Ich bringe dich von Luv nach Lee.
Ich bin dein Lotse, ich bin dein Mann,
Bin deine Schwester, lehn dich an,
Ich bin der Freund, der mit dir wacht,
Ich bring dich durch die Nacht.

Alles erscheint dir schwerer,
Bedrohlicher und hoffnungsleerer.
Mit der Dunkelheit
Kommen aus dunkler Zeit
Ferne Erinnerungen,
Die Nacht wispert mit tausend Zungen:
"Sie alle sind aus,Du bist allein zuhaus!"
Mit deiner stummen Verzweiflung und dem Knistern im Parkett
Und als einzigem Trost
das warme Licht des Radios an deinem Bett.

Ich bring dich durch die Nacht...

Laß los, versuch zu schlafen.
Ich bring dich sicher in den Hafen.
Dir kann nichts gescheh‘n,
Wolfsmann und böse Feen
Sind nur ein Blätterreigen
Vorm Fenster, der Wind in den Zweigen
Im Kastanienbaum,
Ein böser Traum,
Der‘s nicht wagt, wiederzukommen, bis der neue Tag beginnt.
Laß los, ich halt dich fest,
ich kenn den Weg aus dem Labyrinth.

Ich bring dich durch die Nacht...
(R.Mey)

(Sonnenaufgang auf Sylt)

Montag, 8. September 2008

Bild des Monats

Gesehen und aufgenommen in Hannover am 6. September. Krass, oder?